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Kulturwissenschaftliche Fakultät

Soziologie Afrikas – Prof. Dr. Jana Hönke

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Militarisierung, Staat und Gesellschaft in Uganda

  • Laufzeit: 2008 bis 2013

  • Projektleiter: Jude Kagoro


Projektbeschreibung


Uganda ist eines der afrikanischen Länder welches eine Reihe von Aufständen und wiederkehrend langwierigen Konflikten. Es gab nie einen weichen Übergang von einem Präsidenten zum anderem. Macht wurde nur durch Putsche oder langwierige Bürgerkriege übertragen. Die Nutzung des Militärs zur Umsetzung politischer Entscheidungen wird als ein Hauptfaktor für die Konfliktdynamik wargenommen. Deswegen erforscht dieses Promotionsprojekt die enge Beziehung zwischen Militär und Staat und wie diese Beziehung die Gesellschaft Ugandas und die Kapazität des Staates selbst beeinflusst. Kapazität wird hier als die Fähigkeit des Staates definiert Strategien zur Erreichung ökonomischer, politischer oder sozialer Ziele in der Gesellschaft umzusetzen. Im Kontext dieser Forschung bedeutet Militarisierung den Prozess bei dem Militär genutzt wird um politische Widerstände gewaltsam aufzulösen, um Macht zu erlangen oder zu behalten. Nach dem Betrachten der Geschichte, dem Bewerten der Literatur, und der Analyse der Situation in Uganda durch die Brille einschlägiger Denktraditionen, soll die Studie einen analytischen Rahmen mit detaillierten Kriterien von Militarisierung im Hinblick gegegenwärtiger Politik im allgemeinen entwickeln und beschreiben, wie im speziellem die Kapazität des Staates von Uganda und seiner Gesellschaft von Militärisierung betroffen wurden.


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Dieter Neubert

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