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Wegweiser: Entwicklungssoziologie / Studium und Lehre / Archiv vergangener Semester / Wintersemester 2012/2013 / Soziale Typen und kulturelle Figurationen im (post-)kolonialen Afrika

Soziale Typen und kulturelle Figurationen im (post-)kolonialen Afrika

Seminar, SWS: 2, VL-Nummer: 56206

Veranstaltungsbeginn

Termine: 1. Block: 29./30. November 2012 2. Block: 20./21. Dezember 2012 3. Block: 10./11. Januar 2013

Vorbesprechung am 31.10.12, 18-20 Uhr im Raum S 44 (RW-Altbau).

Dozenten

René Umlauf


Module

BA KuGeA B3 II, B4


Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Zusammentreffen und die Interaktion zwischen dem ‘Westen’ und dem ‘Süden’, zwischen ‘modernen’ und ‘unterentwickelten’ Nationen ist spätestens seit der Kolonisierung von der Erfindung und Produktion spezifischer sozialer Typen gekennzeichnet. In Figuren wie dem (edlen) Wilden, dem Armen, dem Browker, dem Flüchtling oder dem Terroristen verdichten und kreuzen sich sowohl gesellschaftliche Zuschreibungsprozesse als auch (individuelle) Handlungen und Praktiken. Damit dienen diese Typen den Sozialwissenschaften als Seismographen an denen sich historische Dynamiken als auch gegenwärtige Macht-Wissen Komplexe beschreiben und analysieren lassen.

In einem ersten Teil widmet sich das Seminar zunächst den theoretisch-konzeptionellen Grundlagen. Darin soll vor allem versucht werden die verschiedenen Bedeutungsreichweiten und Sinnhorizonte von z.B. sozialer Typus (Simmel), Rollenmodellen (Goffman), Subjektivierungsform (Foucault) und Begriffsperson (Deleuze/Guattari) herauszuarbeiten. Im sich anschließenden zweiten Teil werden darauf aufbauend bespielhaft historische und gegenwärtige Typen besprochen als auch kritisch in ihrer Beziehung zum Modernisierungsdiskurs analysiert.

 

Leistungsnachweis:

Referat und Hausarbeit

 


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