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Länderseminar Mauritius

Seminar, SWS: 2, VL-Nummer: 56206

Veranstaltungsbeginn

23.04.2013

Termin

Dienstag, 14 - 16 Uhr. , Raum: Seminarraum 125 (GW I)


Dozenten

Dieter Neubert



Inhalt der Lehrveranstaltung

Entwicklungsprozesse sind umfassend und deren soziale, kulturelle, ökonomische und politische Komponenten beeinflussen einander. Dieses Zusammenwirken lässt sich gut anhand einer Länderfallstudie untersuchen. Mauritius ist dabei ein besonders interessantes Beispiel. Gemäß der gängigen Theorien hat Mauritius besondere ökonomische Entwicklungsnachteile. Es ist eine Insel mit entsprechend erschwertem Außenhandel. Während der Kolonialzeit gab es mit Zuckerrohr nur ein wichtiges Exportprodukt dessen Preis auf dem Weltmarkt zudem stark gesunken ist. Trotzdem gilt Mauritius als einer der wenigen Erfolgsfälle in Afrika. Mauritius hat sich wirtschaftlich sehr gut entwickelt, bietet seiner Bevölkerung im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern gute Lebensbedingungen und ist eines der wenigen Länder in Afrika, das seit der Entkolonialisierung über eine stabile Demokratie verfügt. Kann Mauritius ein Vorbild für andere Länder sein?

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung für das Kombinationsfach Soziologie

Zielgruppe: (BA KuG B5, B4)

Literaturhinweise

Keller, Sabine & Nuscheler, Franz. 1993. Mauritius. In: Dieter Nohlen & Franz Nuscheler (Hg.), Handbuch der Dritten Welt Bd. 5. Bonn: Dietz, S. 257-272.


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