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Von der Kolonialstadt zur Megapolis: Soziologische Betrachtungen urbaner Phänomene in Afrika

Seminar, SWS: 2, VL-Nummer: 56209

Veranstaltungsbeginn

25.04.2012

Termin

Mittwoch, 18:00 - 20:00, Raum: Seminarraum S5 (GW II)


Dozenten

René Umlauf


Module

BA KuGeA B2, B4


Inhalt der Lehrveranstaltung

Seit 2008 leben zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, wobei in Afrika die Zunahme der Urbanisierung weltweit am höchsten ist. Dabei wird afrikanischen (Groß-)Städten für gewöhnlich nicht viel Gutes nachgesagt: Irgendwo zwischen chaotisch und gefährlich bilden sie für viele Reisende eine unbeliebte und verstörende Passage auf dem Weg zur Natur des Hinterlands.

Um sich den gegenwärtigen urbanen Komplexitäten adäquat annähern zu können, wird neben der Lektüre einiger Klassiker der Stadtsoziologie (G. Simmel, M. Weber) ein Abriss über die historische Entwicklung afrikanischer Städte (Kolonialstädte, Post-Kolonialstädte, Megapolis) den ersten Teil des Seminars bilden. Daran anschließend werden ausgewählte Metropolen als Beispiele dienen, um verschiedene ‚Flüsse‘ bzw. Störungen darzustellen, die sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Lebensentwürfe mit den sozialen, politischen und materiellen Strukturen von Städten ergeben.

Literaturhinweise

Robinson, Jennifer (2006): Ordinary Cities. Between Modernity and Development, Routledge.

 


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