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Länderseminar Ruanda

Proseminar, SWS: 2, VL-Nummer: 56202

Termin

Donnerstag, 12:00 - 14:00, Raum: Seminarraum S8 (GW II)


Veranstaltungsbeginn:

05.05.2011

 

Dozenten

Dieter Neubert


Module

BA KuG B5, B4 (alt: B8, B6)


Inhalt der Lehrveranstaltung

Entwicklungsprozesse sind umfassend und deren soziale, kulturelle, ökonomische und politische Komponenten beeinflussen einander. Dieses Zusammenwirken lässt sich gut anhand einer Länderfallstudie untersuchen.

Ruandas Entwicklung wurde in der frühen Kolonialzeit sehr stark durch den Missionsorden der „Weißen Väter“ geprägt. Schon zu dieser Zeit war Ruanda dicht besiedelt. Trotz wachsender Bevölkerung ist es auch heute immer noch agrarisch ausgerichtet. Neben den damit verbundenen Entwicklungsproblemen wurde Ruanda immer wieder durch Konflikte geprägt, die im Genozid von 1994 kumulierten. Seither ist Ruanda ein wichtiger Akteur im an den Genozid anschließenden Kongo-Konflikt.

Ruanda war bereits vor dem Genozid ein bevorzugter Partner internationaler Entwicklungshilfe. Der Genozid hat zudem eine Vielzahl von Nothilfe-, Aufbau- und friedensstiftenden Maßnahmen angezogen.

Das Seminar behandelt sowohl die Entwicklung Ruanda seit der Kolonialzeit, die Konflikte einschließlich Ruandas Rolle im Kongo-Konflikt sowie aktuelle Entwicklungsprobleme.

Das Seminar ist für Anfänger geeignet.


Modul:

BA KuG B5, B4 (alt: B8, B6)

Leistungsnachweis: Präsentation und Hausarbeit

Literaturhinweise

Stroh, Alexander, 2007. Legitimation allein durch Entwicklung? Das Beispiel Ruanda. GIGA Focus 11/2007. Hamburg: German Institute of Global and Area Studies (GIGA).

Neubert, Dieter/Brandstetter, Anna-Maria, 1996. Völkermord in Ruanda: Die falsche These vom "Stammeskrieg". S. 97-103 in: Sowi - Sozialwissenschaftliche Informationen 25(2).


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