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Kulturwissenschaftliche Fakultät

Entwicklungssoziologie – Prof. Dr. Dieter Neubert

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Mittelschichten im Aufbruch

"Mittelschichten im Aufbruch" ist Teilprojekt im Vorhaben Zunkunft Afrika: Visionen im Umbruch der Bayreuth Academy for Advanced African Studies

ProjektbeschreibungEinklappen

Unser Forschungsprojekt folgte der Annahme, dass sowohl in Europa wie auch in Asien, und Lateinamerika bei großen gesellschaftlichen Umbrüchen das Bürgertum bzw. die ‚neuen Mittelschichten’ eine zentrale Rolle spielen. Von ihnen kamen die Zukunftsentwürfe, die als Leitfäden der großen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen dienen. In Afrika spielen die Mittelschichten eine ambivalente Rolle in Umbruchssituationen. Zwar inspirieren sie die Ideen, die zu politischen und sozialen Umbrüchen führen, jedoch tragen die Mittelschichten nicht unbedingt zur Stabilisierung der Gesellschaft bei. Ganz im Gegenteil der Vorannahme können afrikanischen Mittelschichten sogar konservative Kräfte sein, die sozialen Wandel blockieren. Daraus ergibt sich die Frage, in welchem sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext Mittelschichten in Afrika agieren? Ist der (europäisch geprägte) Begriff der Mittelschicht auf afrikanische Mittelschichten anwendbar? Welche Eigenschaften prägen die afrikanische Mittelschicht? Wie können wir diese Eigenschaften empirisch erforschen und sie auf theoretischer Ebene zur genaueren Bestimmung des Begriffs Mittelschicht(en) in die wissenschaftliche Debatte einbringen?

Kenia ist ein besonders geeigneter Untersuchungsort. Schon in den 1950er Jahren entstand eine nennenswerte Mittelschicht, die seither an Bedeutung und an Größe gewonnen hat. Das ethnologische Teilprojekt erforscht in Kenia die Beschreibung der urbanen Mittelschicht in Nairobi und Kisumu mit biographischen Methoden, teilnehmender Beobachtung und Interviews. Zwei Schwerpunkte wurden in den letzten drei Jahren Forschung an der Academy entwickelt: Zum einen beschäftigt sich Lena Kroeker mit der sozialen Absicherung des Lebens in der Mittelschicht (Habilitationsprojekt). Zum zweiten erforscht Maike Voigt Unternehmer als Teil der Mittelschicht (Promotionsprojekt). Als Vergleichskontext arbeitet Erdmute Alber in Benin und beschäftigt sich mit der sozialen Heterogenität von Haushalten.

Das soziologische Teilprojekt erarbeitet die Beschreibung der kenianischen Mittelschicht(en) in Nairobi und Mombasa. Aufbauend auf soziologischen Ansätzen zur Erfassung von Milieus beschreiben Dieter Neubert und Florian Stoll Mittelschichtsmilieus. In Publikationen wurden bereits folgende Milieus vorgestellt: das Neo-Traditionale Milieu, das christlich-religiöse Milieu, die Young Professionals, das Milieu der Social Climbers, das liberal-kosmopolitisches Milieu und ein apolitisches pragmatisches Milieu (Neubert und Stoll, 2015; Neubert 2016). Florian Stoll verbindet in seiner geplanten Habilitation diese Ansätze mit denen der amerikanischen Cultural Sociology.

Überbaut werden die individuellen Forschungsprojekte von der Fragestellung nach der individuellen, familiären, ethnischen oder gesamtgesellschaftlichen Zukunft. Ideen, die in der Zukunft ihre Wirkung entfalten sollen, müssen in der Gegenwart vorbereitet werden. Die Mittelschicht(en) formulieren Entwürfe einer wünschenswerten oder auch abzulehnenden Zukunft in verschiedenen Ausdrucksformen: künstlerisch, medial, im persönlichen Gespräch, im gebauten Raum, als materieller Ausdruck, in Form von Normen und Werten, in Rückbezug auf gemachte, vergangene Erfahrungen oder mit Referenz zu vergleichbaren Entwicklungen anderswo. Methodologisch nimmt das Teilprojekt diese Fäden auf, um die Zukunftsentwürfe der Mittelschicht(en) in Kenia zu erforschen.

InhalteEinklappen

Zusammenfassung der Ergebnisse (2013-2016) und weiterführende Überlegungen (2017-2018)

In den letzten Jahren ist die Mittelschicht in Afrika in entwicklungsökonomischen Publikationen und den Medien zu einem prominenten Thema geworden. Zahlreiche Begriffe wurden in wirtschaftsorientierten und populären Medien in den letzten Jahren für diese aufsteigende Mittelschicht geprägt: 2011 titelte The Economist: „Pleased to be bourgeoise - Africa's growing middle class“ oder bezeichnet Afrika als „The Hopeful Continent“ (The Economist 2011), der auf den Fußspuren der asiatischen Tigerstaaten wandelt. Die African Development Bank sprach von “The Middle of the Pyramid” (African Development Bank 2011) und “Africa Rising” entstand analog zum indischen Slogan “India Shining”. Mit einer Perspektive auf Konsum thematisierte Deloitte 2013 („The Rise and Rise of the African Middle Class“) den Aufschwung der afrikanischen Mittelschicht. Am häufigsten wird die Studie der Afrikanischen Entwicklungsbank (African Development Bank 2011) zitiert, die einen immensen Zuwachs dieser mittleren Einkommensschicht aufzeigt. In den letzten zwanzig Jahren hätten sich demnach die Verdiener von 4-20 US$ pro Tag und Person verdoppelt. Besonders den Staaten mit großem wirtschaftlichen Potential wird eine zunehmend kaufkräftigere mittlere Einkommensschicht attestiert. Die Publikationen legen alle große Erwarten in in das Anwachsen der Mittelschicht in vielen afrikanischen Ländern. Doch was sind diese Erwartungen? Sind sie gerechtfertigt? Unter welchen Bedingungen entwickelt sich die Mittelschicht? Was sind die Zukunftsentwürfe dieser Mittelschicht?

Das Teilprojekt konzentriert sich auf die Mittelschicht(en) Träger von Zukunftsentwürfen und deren Kontexte. Drei grundsätzliche Ergebnisse lassen sich bereits als Resultat der ethnologischen Beschäftigung mit der Mittelschicht in Afrika an der Universität Bayreuth festhalten:

1.) Die sozialwissenschaftliche Debatte bezieht sich vornehmlich auf ältere soziologische Werke, um soziale Stratifizierung in Ländern des globalen Südens zu analysieren, die jedoch nur eingeschränkt auf außereuropäische Kontexte übertragen werden können. Die Ansätze von Marx und Weber wurden im späten 19. Jahrhundert zur Analyse der deutschen und englischen Gesellschaft dieser Zeit entwickelt. Die Mittelschicht im Deutschland des 19. Jahrhunderts bestand aus einer kleinen Gruppe, dem Bürgertum, das sich von der Aristokratie distanzierte. Als Ergebnis der Beschäftigung mit der Mittelschicht in Afrika stellt das Projekt fest, dass sich diese historischen Umstände der Entstehung der Mittelschicht in Mitteleuropa bedingt durch die Industrialisierung sowie die vorherrschende soziale und politische Kultur, nur schwer mit der Genese der Mittelschicht in afrikanischen Ländern vergleichen lässt.

Die zum Teil willkürliche Grenzziehung kreierte künstliche soziale Konstrukte ohne soziale Einheit, Identität oder gemeinsame Interessen. Soziale Abgrenzungen existierten ebenfalls, machten sich aber nicht an arbeitsteiligen Wirtschaftsprozessen, sondern an grundlegend anderen Merkmalen, wie Altersklassen, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, oder Sklaventum fest. Diese Faktoren der Abgrenzung und sozialen Differenzierung entsprechen nicht den Beschreibungen europäischer Gesellschaften. Die Übertragung der theoretischen Grundlagen zur Erforschung der afrikanischen Mittelschichten basiert daher auf Vorannahmen über die Gesellschaftsstruktur, die u.E. unzutreffend sind. Beispielsweise kann nicht zwangsläufig von einer kritischen politischen Haltung der Mittelschicht gegenüber der Regierung ausgegangen werden, wie sie das Bildungsbürgertum zeigte. Ähnlich verhält es sich mit anderen Annahmen über die Mittelschicht in Afrika, die einer europäisch geprägten Begriffsdefinition geschuldet sind. Vorannahmen wie das Interesse an Gendergleichheit, eine gemeinsame Identität, Interesse an Bildung, Wissenschaft und Technologie, an Konsumprodukten, einem westlichen Lebensstil im urbanen Raum können nicht für die Mittelschicht im globalen Süden als gesetzt gelten

2.) Die sozialwissenschaftliche Debatte um die Mittelschicht wird zum größten Teil in englischer Sprache und mit Blick auf anglophone und lusophone afrikanische Länder geführt. Der Stand der Forschung zu sozialer Differenzierung unterscheidet sich jedoch im deutschsprachigen Raum von der anglophonen Debatte und letztlich von den verwendeten Begriffen. Während in letzterer ausschließlich von einer middle class gesprochen wird, hat die deutsche Soziologie sich in den 1980er Jahren ausgiebig mit einer feineren, differenzierten Sozialstrukturanalyse auseinandergesetzt. Im Deutschen bevorzugen Wissenschaftler*innen in der gegenwärtigen Debatte die Übersetzung der middle class mit Mittelschicht bzw. Mittelschichten im Plural, um die Heterogenität darzulegen. Neben den sozialen Differenzierungen in Schichten, Klassen und sind die weitaus feineren, soziostrukturellen Abgrenzungen, wie Milieu und Lebensstil, die die deutsche Soziologie entwickelt hat, im anglophonen Raum unbekannt und werden daher auch in der neuen Debatte um die afrikanische Mittelschicht kaum verwendet. Lebensstile und Milieus etablieren Muster von Konsum, Werten und politischen Einstellungen als abgrenzbare Kategorien. Diese beruhen häufig auf quantitativen, statistischen Daten, die zum Zwecke der Marktforschung erhoben und graphisch dargestellt wurden. Wie Dieter Neubert und Florian Stoll im Rahmen des Bayreuth Projektes bereits in Vorträgen und Publikationen zeigten, lässt sich der Milieuansatz auch auf die städtische Bevölkerung Nairobis und Mombasas übertragen (Neubert 2014; Neubert & Stoll 2015; Neubert 2016, siehe auch Kroeker 2014). Die Mittelschicht lässt sich mit diesem Ansatz in kleinere Einheiten unterteilen - die Mittelschicht besteht also aus einer Vielzahl von Gruppen unterschiedlichen Lebensstils. Die ethnologische Debatte rekurriert generell wenig auf Milieu oder Lebensstilansätze. Zum einen ist es für ethnologische Forschungen nicht notwendig, Cluster oder Gruppen zu definieren – vielmehr kann die Datenbasis auf Einzelbeispielen, die für repräsentativ befunden werden, basieren. Die Gruppenidentität ist im soziologischen Ansatz von außen zugeschrieben, im ethnologischen Ansatz, im Gegensatz dazu, emisch.

3) Die Ethnologie hat sich ausgiebig mit der Abgrenzung von Gruppen, Gruppenidentitäten und sozialen und kulturellen Dynamiken befasst, sei es zu Gender, Alter, ethnischer Differenzierung und Statusmarkierungen oder -änderungen durch Initiation. Ethnolog*innen befassten sich dabei bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vorwiegend mit Gruppen, die nicht im Rahmen moderner Staatlichkeit organisiert waren, also einem Afrika jenseits einer kolonial kapitalistischen Prägung. Beschreibungen zu Hierarchien innerhalb eines Nationalstaats, wie das Klassen- oder Schichtkonzept sie vorsehen, sind selten. Beschreibungen, die sich hauptsächlich auf Einkommensunterschiede beziehen sind nicht existent. Dies ist in der Soziologie anders, zumal die Erforschung sozialer Klassen und Schichten zeitgleich mit der Nationalstaatsbildung einherging und nationalstaatliche Bevölkerungen als Einheiten betrachtet wurden. Dieser disziplinäre Unterschied führt vermutlich dazu, dass es über eine lange Zeit hinweg keine eigenständige ethnologische Debatte zu ökonomischen Schichten und Klassen in außereuropäischen Regionen gab. Andere gesellschaftsstrukturierende Klassen, vor allem Altersklassen, sind und waren zentrale Themen der Ethnologie.

Konkret werden derzeit an der Universität Bayreuth die Heterogenität innerhalb von Mittelschichts-Haushalten, soziale Absicherung und der Pläne für Karriere und Berufsleben ethnologisch erforscht. Soziologisch werden an der Bayreuth Academy of Advanced African Studies Milieus urbaner Mittelschichten und Interactional Ritual Chains untersucht.


Weitere Fragen und Diskussionen in der zweiten Phase der Academy

Das bislang erhobene empirische Material inspiriert uns zu weiteren Fragen, die bislang noch nicht angemessen erörtert werden konnten: Hier sind die Fragen zu nennen, ob es eine ländliche Mittelschicht gibt bzw. ob auch bei gesellschaftlichen Randgruppen wie Agro-Pastoralisten von einer Mittelschicht gesprochen werden kann. Lassen sich Aussagen, die für die Mittelschichten des globalen Nordens gelten, in spezifischen lokalen Kontexten des globalen Südens ebenfalls belegen und können sie somit als Teil der Definition einer Mittelschicht angesehen werden? Etwa bei der Annahme, die Mittelschicht sei eine Triebkraft für Demokratisierung sowie dass sie sich hauptsächlich aus Beamten und Angestellten rekrutiere oder dass ein höherer Konsum und damit Energieverbrauch mit dem sozialen Aufstieg einhergeht. Darüber hinaus sind der soziale Abstieg, der Wechsel der Schicht durch Heirat oder Alter, ebenso wie die Heterogenität der Haushalte in der laufenden Debatte weiterhin unterbeleuchtet.

TeamEinklappen

TeilprojektleiterInnen

MitarbeiterInnen

AktivitätenEinklappen

Wissenschaftliche Veranstaltungen und Panels

Vom 29. Juni bis 2. Juli fand in Basel die Europan Conference of African Studies statt. Maike Voigt präsentierte ihre Arbeit zum Thema "Kenya’s middle class entrepreneurs and the state". Lena Kroeker sprach zu "'Some relative sponsored me from afar' - Interconnectedness and Interdependency of the Kenyan Middle Class". Dieter Neubert trug vor zum Thema "The Myth of the African middle class. Diversity in Kenya between cosmopolitanism, neo-tradition individualism and solidarity". Florian Stoll (gemeinsam mit Gunter Weidenhaus und Clélie Nallet) organisierte eine Panel mit dem Titel "The urban and the rural in biographical constructions of urban African middle classes" (P 123). Florian präsentierte außerdem ein Papier über "How can we examine local characteristics of urban Africa systematically? The “distinctiveness of cities” through the lens of particularities among middle-class milieus in Nairobi and Mombasa".

In Nairobi fand am 7.4.2017 das Electional Dialogue Forum im National Museum of Kenya, Nairobi statt. Der Round Table thematisierte die Rolle der kenianischen Mittelschicht zur Wahl 2017. Lena Kroeker war eingeladene Sprecherin auf dem Podium.

Am 6.4.2017 wurde im National Museum of Kenya in Nairobi die Ausstellung ‘Future Africa – Visions in Time’ eröffnet. Dieter Neubert sprach die Eröffnungsrede. Am folgenden Tag besprachen Dieter Neubert und Lena Kroeker die Werke von James Muriuki (Dieter Neubert) und Syowia Kiambi (Lena Kroeker) in Hinsicht auf ihre Bezüge zu unseren jeweiligen Forschungen.

In Bangalore, Indien, fand eine internationale Konferenz des Institute for Social and Economic Change und der World Society Foundation zum Thema "The Middle Class in World Society", statt (15.-17.12.2016). Lena Kroeker und Dieter Neubert waren eingeladen, ihre Arbeiten zur kenianischen Mittelschicht dort zu präsentieren.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die African Law Association und das Bochumer Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik(IEE) luden Lena Kroeker am 11.11. 2016 ein, auf der Tagung 'Law for Development: Strengthening Social Protection Systems in Africa" zur sozialen Absicherung in Kenia zu sprechen.

Die African Studies Association of the UK (ASAUK) beschäftigte sich in drei Panels auf ihrer Konferenz in Cambridge mit der Afrikanischen Mittelschicht. Im Panel ‘Middle-class performativity in Africa’ präsentierte Lena Kroeker ein Paper zur "Social Security of the Kenyan Middle Class: Maintaining a Standard of Living" (6.9.2016)

Auf der Konferenz der European Association of Social Anthropologists (EASA) in Mailand sprach Lena Kroeker am 23.6.2016 im  Panel ‘Individuality and the Making of urban Lives’ zum Thema "Sometimes you need to be selfish": kinship webs of the Kenyan middle class.

Am 16.6. fand ein Rückblick auf vier Jahre Arbeit an der Bayreuth Academy statt. In diesem Rahmen hielt Lena Kroeker einen Vortrag zu “Investment into Future - Social Security among Kenyan Middle Classes”

Das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) organisierte vom 04. – 06. Mai 2016 einen internationalen Workshop zum Thema „Inequality and Middle Class Development in Africa“. Hier stellten Maike Voigt und Dieter Neubert ihre Arbeit zu “Social Mobility and Middle Class Entrepreneurs in Kenya“ bzw. „(Middle) Class and Socio-Cultural Diversity in Kenya“ vor.

Im Sommersemester 2016 war das Teilprojekt für die Organisation der Arbeitsgruppe G zuständig. Die Aktivitäten, die in diesem Rahmen stattfanden, finden Sie hier.

Am 2. und 3. Juni 2016 fand in Bonn ein Workshop des Bayreuther Projekts zu “Future Africa” und des Bonner Projekts zu “African Future-making" statt. Lena Kroeker, Konstantin Katsakioris und Doris Löhr präsentierten im Panel zu "Visionen im Umbruch" ihre Arbeit. Programm und Dokumentationfinden Sie hier.

Organisation von zwei Panels auf dem Forum der International Sociological Association (ISA) "The Futures We Want: Global Sociology and the Struggles for a better World" in Wien von Dieter Neubert und Florian Stoll (TP 3).

Panel 1: "Alternative Futures of the South"              Panel 2: "Contested futures of the South"

Vom 27. - 29. April 2016 fand der Workshop "Middle Classes in Africa – anthropological and sociological perspectives" organisiert von Florian Stoll statt. Zahlreiche namhafte Wissenschaftler*innen folgten unserer Einladung. Hier finden sie das Programm.

Maike Voigt und Lena Kroeker organisieren einen Tag zum Thema "My Future" an der Mbitha Primary School. Die Schüler*innen schreiben Essays über ihre Zukunftsvisionen.

Am 11. und 12. Januar fand ein Universitäts-interner Kick-off Workshop zur Diskussion ethnologischer und soziologischer Mittelschichtsforschung: Eine Neubetrachtung aus Bayreuther Perspektive statt. Bayreuther Ethnologen, Soziologen sowie Geographen waren eingeladen, in einer Diskussion mit den TP Mitgliedern in ihren Forschungen den Bezug zu Mittelschichten kritisch zu diskutieren. Durch diesen interdisziplinären Austausch wurden neue Fragen im Bezug auf die Mittelschichtthematik aufgeworfen und Erkenntnisse aus anderen Forschungskontexten (neben Kenia waren dies Äthiopien, Benin und die Türkei) gewonnen. Die Ergebnisse werden in Kürze in Form eines academy reflects-Working Papers von Lena Kroeker und Maike Voigt veröffentlicht.

Maike Voigt nahm am PhD-Workshop des Department of Sociology & Anthropology zum Thema “Preliminary Findings and Emerging Research Themes”, Maseno University teil (23.10.2015)

Maike Voigt nahm an der Konferenz “The New Middle Class in the Global South” an der Wits Universität, Johannesburg teil (21.-22.09. 2015)

Auf dem XVIII ISA World Congress of Sociology in Yokohama, Japan organisierte Dieter Neubert ein Panel mit dem Titel: „Middle Class as Driver of (Democratic) Change? “(13.-19. Juli 2014). Mehr Informationen finden Sie hier.

Lena Kroeker organisierte gemeinsam mit Valerie Hänsch am 13. Juni 2014 das „Panel: Uncertainty & Future" auf der Tagung der Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland (VAD E.V.) in Bayreuth. Die Ergebnisse erscheinen demnächst in einer Ausgabe (22/2017) der Tsantsa - Zeitschrift der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft.

Auf der Konferenz der Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland (VAD), die in Bayreuth stattfindet und sich dem Thema „Zukunft Afrika“ widmet, haben Florian Stoll, David O’Kane (MPI Halle) und Tabea Scharrer (MPI Halle) ein Panel organisiert zum Thema: „The futures of the African (middle) classes“.                                                                                        

Auf der Internationalen Konferenz der Bayreuth Academy of Advanced African Studies an der Universität Bayreuth hält Florian Stoll den Vortrag „Social Milieus and their Use of Time in Recife, Brazil. A Transfer of Bourdieu ́s Sociology to a Specific Context in the Global South“ (6. Juli 2013).

Auf der 5th European Conference on African Studies (ECAS) mit dem Titel: „African dynamics in a multipolar world.“ in Lissabon, Portugal organisieren Dieter Neubert und Dominique Darbon (Universität Bordeaux) das Panel: „Middle classes in Africa: the making of social category and its social meaning and uses “. Dieter Neubert und Florian Stoll halten darin einen Vortrag mit dem Titel: „One or many middle class(es) in Kenya? Towards an analytical frame for distinguishing subgroups“ (27. Juni 2013). Mehr Informationen finden Sie hier.

Zweitägiger Workshop in der Bayreuth Academy of Advanced African Studies zum Thema: „Mittelschichten im Aufbruch“. Wissenschaftler_innen aus Deutschland, Brasilien, England, Frankreich und der Schweiz diskutieren über Mittelschichten in Indien, Brasilien, Kenia, Uganda, Mali, Burkina Faso und Ghana. (28./29. Mai 2013). Das Programm des Workshops finden Sie hier.

ErgebnisseEinklappen

Wissenschaftliche Publikationen

2017

Kroeker, L. (mit Hänsch, V. und Oldenburg, S.) (Hrsg.): Futurs Incertains - Ungewisse Zukünfte. Special Issue in Tsantsa - Zeitschrift der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft, 22/2017.

Kroeker, L., Voigt, M.: (2017) Themenfelder ethnologischer Mittelschichtsforschung. Eine Neubetrachtung aus Bayreuther Perspektive. Academy Reflects 2. Working Papers der Bayreuth Academy of Advanced African Studies, No. 16.

Kroeker, L., Voigt, M.: (2017) Securing the Future of the Kenyan Middle Class, Newsletter of African Studies at the University of Bayreuth XVI-2015, p.66.


2016

Kroeker, L.: (2016) Social security as a marker of class in Africa, 20/12/2016,

Kroeker, L.: (2016) The Kenyan Middle Class and Responses to Social Security. In: Boanada-Fuchs, Anthony; Gez, Yonathan N.; Waldmüller, Johannes M.: (Re)Searching Nairobi‘s Middle Class, Kompreno Research Report, K0001, Kompreno, Geneva. pp. 33-44. (free PDF download here)

Neubert, D. & Stoll, F.: (2016) Socio-cultural Diversity of the African Middle Class. In: Boanada-Fuchs, Anthony; Gez, Yonathan N.; Waldmüller, Johannes M.: (Re)Searching Nairobi‘s Middle Class, Kompreno Research Report, K0001, Kompreno, Geneva. pp. 33-44. (free PDF download here)

Alber, E.: (2016) Heterogenität als gelebte Praxis, Norm und Zukunftsgestaltung: Mittelschichten in Benin. In: Daniel, Müller, Stoll, Öhlschläger (Hrsg.) (2016): Mittelklassen, Mittelschichten oder Milieus in Afrika?. Bayreuther Studien zu Politik und Gesellschaft in Afrika, Institut für Afrikastudien, Universität Bayreuth. pp. 177-194.(free PDF download here)

Alber, E.: (2016) Vital conjunctures and the negotiation of future: rural girls between urban middle class households and early marriage. In: Sieveking, Nadine und Lena Dallywater (Hg.) Vital Conjunctures Revisited – Gender in Times of Uncertainty (DFG Working Paper Series No. 18, Adaption und Kreativität in Afrika – Technologien und Bedeutungen in der Produktion von Ordnung und Unordnung), University of Leipzig. (free PDF download here)


2015

Neubert, D., Stoll, F. (2015): Socio-Cultural Diversity of the African Middle Class - The Case of Urban Kenya. In: academy reflects #1. (free PDF download here)

Kroeker, L., Lentz, C.: (2015): Report on the International workshop 'The Making of Middle Classes: Social Mobility and Boundary Work in Global Perspective', HsozKult. Zur Publikation hier


2014

Neubert, D. & F. Stoll (2014): One or many middle class(es) in Kenya? Towards an analytical frame for distinguishing subgroups. In: Proceedings of the 5th European Conference on African Studies (ECAS 5).

Neubert, D. (mit A. Daniel) (2014): Middle classes and political instability in Kenya: Civil society organizations during the post-election violence of 2007/8. In: Dominique Darbon/Comi Toulabor (Hg.), L’invention des classes moyennes afraicaines. Enjeux politique d'une catégorie incertaine, Paris: Karthala, 155-184.

Neubert, D. (2014): What is "Middle Class"? In Search for an Appropriate Concept. IN: Middle East – Topics & Arguments. 2. Jg., 23–35. (free PDF Download here)

Kroeker, L. (2014): “Kenya's emerging middle class(es)”, Konferenzpublikation zu Kenya's Emerging Middle Class, 14th General Conference of the European Association of Development Research and Training Institutes (EADI). (free PDF Download here)

Kroeker, L. 2014: Kenya's emerging middle class(es), Conference Paper, European Association of Development Research and Training Institutes (EADI), Bonn. Online Source.

Alber, Erdmute (mit Jeannett Martin) (2014): Familie in Afrika. In: P. B. Hill, J. Kopp (Hg.): Handbuch Familiensoziologie. Wiesbaden: Springer Verlag. S. 147-178.


2013

Kroeker, L.: (2013) Middle classes in Kenya and their visions: A report from Nairobi about the future of middle classes, Newsletter of African Studies at the University of Bayreuth 2013, S. 23-24.

Stoll, F. (2013): „Kenya: What Future(s) for the African middle class?“ in: Newsletter des DAAD Regional Office for Africa, October 2013.

Qualifikationsarbeiten

Im Rahmen des Teilprojekts organisierten Erdmute Alber, Lena Kroeker,
Dieter Neubert und Florian Stoll zur Thematik der Mittelschichten eine
Lehrforschung nach Kenia, in deren Rahmen die folgenden Masterarbeiten
angefertigt wurden:

- Martin Hammerschmitt: "Fitnesstudios in Kenia". (2017) Link

- Katharina Niechoj: "Das christlich engagierte Milieu in Eldoret, Kenia". (2017) Link

Ferner betreute Erdmute Alber eine Masterarbeit zu den neuen
Mittelschichten in Benin:

- Fidèle Ballo: "Constructions sociales dans l’identification et l’appartenance à la classe moyenne chez les dendi et baatonu des communes d’Abomey-Calavi et de Cotonou". (2017) Link

Medienbeiträge

Stoll, F., 2015, Middle Classes in Kenya. A research training excursion to Kenya: MA Cultural and Social Anthropology, Newsletter of African Studies at the University of Bayreuth XIV, 62. Link

Alber, E., 12.02.2014, Wenn Kinder nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen – Soziale Elternschaft in Westafrika (erschienen als Pressemitteilung Nr. 027/2014). Link

Stoll, F., 2013, Kenya: What future(s) for the African middle class? (Newsletter of the DAAD Regional Office for Africa Nairobi October 2013). Link

Häberlein T. und Kroeker L., 2014, Lebensverläufe in sich wandelnden Welten Westafrikas (UBT aktuell 1/2014). Link

Alber, E., 17.08.2013, Was die Menschen mögen hängt davon ab, wo sie leben und wie sie aufwachsen (Tagesspiegel Berlin „Der Kinderspiegel“). Link

Alber, E., 12.08.2013, Familiäre Eltern-Kind-Beziehungen im Wandel (erschienen als Pressemitteilung Nr. 234/2013). Link

Alber, E., 29.03.2013, Elternschaft in Afrika (Radio Brandenburg Interview radioeins). Link

Kroeker, L., 2013, Middle classes in Kenya and their visions: A report from Nairobi about the future of middle classes, in: Newsletter of African Studies at the University of Bayreuth Vol. XIII 2013. S.23-24. Link

Kroeker, L., Vierke, C., 2013, 1959-2013 Naomi Luchera Shitemi, Newsletter of African Studies at the University of Bayreuth Vol. XIII 2013, S.89. Link

Wissenschaftliche Vorträge

2016

9. September 2016: Vortrag von Lena auf der ASAUK-Konferenz in Cambridge zum Titel "Social Security of the Kenyan Middle Class: Maintaining a Standard of Living" im Panel "Middle-class performativity in Africa".

Vom 19.-23. Juli fand in Mailand die Konferenz der European Association of Social Anthropologists (EASA) statt. Lena hielt dort am 23.7. einen Vortrag mit dem Titel '"Sometimes you need to be selfish": Kinship webs of the Kenyan middle class' im Panel "Individuality and the making of urban lives".

Auf der Abschlußkonferenz der ersten Förderungsphase der Bayreuth Academy ’Future Africa and Beyond’ - Review and Outlook hält Lena am 16. Juni 2016 einen Vortrag zu “Investments into Future - Social Security among Kenyan Middle Classes”. Erdmute spricht am 17. Juni zu “Changing Expectations of Future Life: Child Fostering in Colonial West Africa in Transition”. Dieter und Erdmute sind außerdem Teil eines Round Tables, der "Future & Bayreuth Academy: Prospective Roles, Formats, and Structures" diskutiert.

Kroeker, L. „The ability to mitigate uncertainty“, Workshop: Middle Classes in Africa – anthropological and sociological perspectives, Bayreuth University (29.04.16)

Kroeker, L. und Voigt, M. “Prozesse sozialer Differenzierung. Mittelschichten in Kenia”, Ethnologisches Kolloquium, Bayreuth (19.04.16)

Voigt, M. “Social Mobility of Middle Class Entrepreneurs in Kisumu, Kenya.”, International Workshop on Inequality and Middle Class Development in Africa. Kapstadt (06.05.16)

Am 4. April 2016 hält Lena Kroeker einen Vortrag im Kolloquium des Institut of Human Economy, University of Pretoria, South Africa: „The Kenyan Middle Class and Responses to Social Security“.


2015

Stoll, F., mit A. Daniel, S. Müller und R. Oelschläger: Weingartener Afrika-Gespräche 2015: Mittelschichten in Afrika, Weingarten (4.-6.12.2015)

Stoll, F. mit Sérgio, Costa, D. Neubert und B. Rehbein: „Mittelschichten/Mittelklassen im globalen Süden“. Tagung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthroplogie, Berlin (19.-20.6.2015)

Am 30. September 2015 gibt Lena Kroeker eine Videopräsentation zu den „Challenges of Analysing the Middle Class in Kenya im Rahmen des Research-Workshops "(Re)Searching the Middle Class in Nairobi", KOMPRENO / IFRA, Nairobi, Kenya.

Vor ca. 500 Studierenden hält Lena Kroeker am 15. September 2015 eine Public Lecture an der Maseno University in Kenya zur Definition der Mittelschicht in Africa und sozialer Sicherheit in Kenia.


2014

Neubert, D.: “Mittelschichten in Afrika. Konzepte zur Analyse sozialer und soziokultureller Differenzierung in Afrika”, Berlin Lateinamerika Institut, (8.12.2014)

Stoll, F.: "Sozialstruktur(en) im globalen Süden. Konzeptuelle und empirische Erkenntnisse aus der Forschung zu Mittelschichten in Brasilien und Kenia". Institut für Afrika- und Asien-Studien, Humboldt-Universität Berlin (25.11.2014)

Stoll, F.: “Boundaries of milieus in the middle classes of Nairobi – work and mobility versus sociocultural influences“, Workshop “The making of middle classes: social mobility and boundary work in global perspective“, International Research Center 'Work and Human Lifecycle in Global History' an der Humboldt Universität Berlin (6.-8.11.2014)

Neubert, D.: “Zwischen Shopping Mall und Shamba. Zum Problem der Beschreibung soziokultureller Differenzierung der Mittelschichten in Kenia”, Ethnologisches Institut Göttingen (30.10.2014)

Stoll, F.: “Mittelschichten und ihre Zukunftsvorstellungen in Kenias Großstädten – Auf dem Weg zu einer Einteilung von Mittelschichten in Afrika”, Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg (15.10.2014)

Neubert, D. und Stoll, F.: Zur Analyse soziokultureller Differenzierung von Mittelschichten im Globalen Süden. Eine exemplarische Analyse von Milieus in Nairobi, Trier Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (10.10.2014)

Kroeker, L.: 13th European Association of Social Anthropologists (EASA) Biennial Conference „Collaboration, Intimacy & Revolution - innovation and continuity in an interconnected world“, Tallinn University, Estonia (31.7.-3.8.2014)

Stoll, F.: “Future visions in social milieus among the middle-class of Nairobi and Mombasa – Empirical results and theoretization of future concepts”, 18. World Congress of Sociology der International Sociological Association, Yokohama (13.-19.7.2014)

Stoll, F.: “Social milieus in the middle-class of Nairobi – Lifestyles, attitudes and future visions beyond homogenity”, 18. World Congress of Sociology der International Sociological Association, Yokohama, (13.-19.7.2014)

Neubert, D.: “The ambiguous relationship between middle-class, civil society and democracy”, Yokohama Congress der International Sociological Association (17.7.2014)

Kroeker, L.: “Kenya's Emerging Middle Class”, 14th General Conference of the European Association of Development Research and Training Institutes (EADI), “Responsible Development in a Polycentric World: Inequality, Citizenship and the Middle Classes”, Bonn (25.6.2014)

Kroeker, L.: The futures of the African (middle) classes, VAD 2014, Bayreuth (13.6.2014)

Stoll, Florian (mit D. O´Kane): Organisation des Panels “The futures of the African middle classes“ Konferenz der Vereinigung für Afrikawissenschaften „Zukunft Afrika“ 2014, Bayreuth (11.-14.6.2014)

Neubert, D.: “Mittelschicht in Afrika. Shopping Malls, charismatische Kirchen und der Traum vom Landleben”, Mainz, Institut für Ethnologie (27.5.2014)

Neubert, D.: “Are there culturally differentiated groups in Africa? Limits of class analysis and the potential of the milieu concept – illustrated on middle classes in Kenya” (15.5.2014)

Stoll, F.: “Connecting the study of social structure with a meaning based analysis – An exemplary reconstruction of milieus in Nairobi´s 'middle class'”, Ten-Year Anniversary Conference of the Center for Cultural Sociology der Yale University, New Haven (25.-27.4.2014)

Stoll, F.: “Mittelschichten im Aufbruch – Zukunftsentwürfe zwischen Freiheit, Konsum, Tradition und Moral”, Zukunft Afrika – Ein Lerntag. Volkshochschule München (21.2.2014)

Kroeker, L.: “Zukunftsvisionen der Mittelschichten in Nairobi Kenia”, Junges Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München (6.2.2014)

Alber, E., L. Kroeker und T. Häberlein: "Alltag in Afrika", VHS München (16.1.2014)


2013

Stoll, F. „Andere Stadt, andere Milieus, andere Praktiken?“ Präsentation theoretischer Grundlagen und erster Forschungsergebnisse. Institut für Soziologie: Universität Bayreuth (13. Dezember 2013).

Stoll, F. „Andere Stadt, andere Milieus, andere Praktiken?“ Präsentation theoretischer Grundlagen und erster Forschungsergebnisse. Institut für Soziologie: Universität Bayreuth (13. Dezember 2013).

Stoll, F. „Die neue globale Mittelklasse als Treiber globalen Wandels“, (22. November 2013).

Stoll, F. „Social Milieus and their Use of Time in Recife, Brazil. A Transfer of Bourdieu ́s Sociology to a Specific Context in the Global South“. Internationale Auftaktkonferenz der Bayreuth Academy of Advanced African Studies: Bayreuth (6. Juli 2013).

Neubert, D., Stoll, F. „One or many middle class(es) in Kenya? Towards an analytical frame for distinguishing subgroups“. Panel: „Middle classes in Africa: the making of social category and its social meaning and uses“. 5th European Conference on African Studies (ECAS). Lissabon (27.-29. Juni 2013).

Neubert, D., Darbon, D. Panel: „Middle classes in Africa: the making of a social category and its social meaning and uses“. 5th European Conference on African Studies (ECAS): Lissabon (27. Juni 2013).

Kroeker, L., Stoll, F. Präsentation der Forschungshypothesen und Diskussion mit lokalen ExpertInnen im DAAD Regionalbüro für Afrika. Nairobi (22. Oktober 2013).

Lehre

Lehrforschung für Masterstudierende der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit Prof. Ann Nangulu und Masterstudierenden der Moi-Universität in Eldoret, Kenia. Die Forschung findet in Kenia zum Thema „Mittelschichten in Kenia“ statt (August – Oktober 2014). Mehr Informationen finden Sie hier.

Seminar für Masterstudierende der Universität Bayreuth zur Vorbereitung der Lehrforschung nach Kenia (April – Juli 2014).

Seminar für Masterstudierende der Universität Bayreuth : „Urbanes Wohnen in Ostafrika“ (Dr. des Lena Kroeker und Dr. Florian Stoll) Seminar zur methodischen Vorbereitung der Lehrforschung nach Kenia (Prof. Dr. Dieter Neubert) (Oktober 2013- Februar 2014). Weitere Informationen zu den Seminaren finden Sie hier.

Vorbereitung einer Lehrforschung für Master-studierende in Zusammenarbeit mit Prof. Ann Nangulu und Master-studierenden der Moi-Universität in Eldoret, Kenia. Die Forschung fand in Kenia zum Thema „Mittelschichten in Kenia“ statt. Universität Bayreuth (WS 2013/2014).

Seminar an der Universität Bayreuth: „Mittelschichten in Afrika“ (Prof. Dr. Erdmute Alber, Prof. Dr. Dieter Neubert, Dr. des Lena Kroeker, Dr. Florian Stoll) (April- Juli 2013). Mehr Informationen finden Sie hier.

Alle Mitglieder TP 3: Seminar: „Mittelschichten in Afrika“ für Studierende der Ethnologie und Entwicklungssoziologie. Diskussion der Literatur zu sozialer Differenzierung v.a. im Hinblick auf Afrika. Aus einer interdisziplinären Perspektive ging dieses Seminar der Frage nach, was Mittelschichten sind und ob es Sinn macht, den Begriff Mittelschicht auch in Afrika zu verwenden. Universität Bayreuth (SoSe 2013).


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Dieter Neubert

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